Wohlfühlatmosphäre im Netz dank Netiquette
Immer wieder hört man von sogenannten “Trollen”: damit sind “Pöbler” gemeint, die z.B. in Foren gemeine und dumme Kommentare abgeben, die oft inhaltlich gar nicht relevant sind. Wenn Sie einem solchen Troll begegnen, hilft am besten, auf das Gepöble gar nicht einzugehen. In der Regel handelt es sich um Menschen, die sich wichtig machen wollen. Benehmen sich hingegen Kursteilnehmende unhöflich, z.B. in einem Forum, das einen Kurs begleitet, so sollte der Kursleitende sie direkt auf die Kommunikationsregeln hinweisen, die im Internet genauso wie im analogen Leben gelten. Am besten erstellt der Kursleitende daher von vornherein Regeln für die Netiquette.
Und natürlich entstehen Missverständnisse bei geschriebener
Kommunikation schneller als bei der sogenannten
“face-to-face”-Kommunikation, da Schrift keine nonverbalen Signale
transportieren kann. Zwar gibt es auch im Internet feine Nuancen, die
über Zeichen und Symbole transportiert werden – aber nicht jeder kennt
und versteht diese. Das zu berücksichtigen ist bereits ein wichtiger
Bestandteil der Netiquette.